Sie sind hier: Startseite Fragen und Antworten FAQ GymPO I

FAQ GymPO I

Häufig gestellte Fragen zum modularisierten Lehramtsstudiengang nach GymPO I.
    • Wie errechnet sich die Endnote eines Lehramtsstudiums nach GymPO I?

      Im Lehramtsstudium werden vom ersten Semester an studienbegleitende Prüfungen abgelegt, die am Ende des Studiums knapp 2/3 der Gesamtnote des Ersten Staatsexamens ausmachen. Die restlichen gut 1/3 der Endnote ergeben sich aus den zwei einstündigen mündlichen Prüfungen in den beiden Hauptfächern und der Wissenschaftlichen Arbeit. Die detaillierte Errechnung der Endnote finden Sie in unserer Broschüre (S. 52).
    • Was versteht man unter „studienbegleitenden Prüfungen“?

      Das System der studienbegleitenden Prüfungen bedeutet, dass während des Studiums erbrachte Leistungen sich von Anfang an wie bei einem Konto anhäufen.
      Auch die Leistungen sowohl der Orientierungs- als auch der Zwischenprüfung werden durch studienbegleitende Prüfungen in Pflichtmodulen erbracht.
    • Was sind ECTS-Punkte? Wie sind sie im Lehramtsstudium verteilt?

      Auch im Lehramtsstudium sind alle Veranstaltungen mit sog. ECTS-Punkten (European Credit Transfer and Accumulation System) belegt. In einem Lehramtsstudium mit zwei Hauptfächern müssen Sie insgesamt 300 ECTS-Punkte erwirtschaften (Ausnahmen bei einer Fächerverbindung mit Bildender Kunst oder Musik (siehe  §§ 6 u. 7 GymPO I).

      Verteilung der Leistungspunkte ohne Verbindungen mit den Fächern Bildende Kunst und Musik (
      nach § 5 (3) GymPO I):
Studium insgesamt ETCS-Punkte
Erstes Hauptfach Pflichtmodule 80
Wahlmodule 14
Fachdidaktikmodule 10
Zweites Hauptfach Pflichtmodule 80
Wahlmodule 14
Fachdidaktikmodule 10
Module Ethisch-Philosophisches
Grundlagenstudium
12
Module Bildungswissenschaftliches
Begleitstudium
18
Module Personale Kompetenz 6
Schulpraxissemester 16
Wissenschaftliche Arbeit 20
Mündliche Prüfung 1. Hauptfach 10
Mündliche Prüfung 2. Hauptfach 10
   
Summe
300


ECTS-Punkte sind Leistungspunkte, die die Maßeinheit für den in Stunden gemessenen quantitativen studentischen Arbeitsaufwand (Workload) angeben. Die Vergabe von Leistungspunkten richtet sich nach der vom Dozenten erwarteten Arbeitszeit, die durchschnittlich begabte Studierende zur Absolvierung eines Moduls investieren müssen. Sie sind also keine qualitativen Leistungsindikatoren. Ein ECTS-Punkt entspricht einem zwischen 25 und 30 Stunden variierenden studentischen Arbeitsaufwand.
Im ECTS-System sind 30 Leistungspunkte pro Semester oder 60 pro Studienjahr vorgesehen.
Dieses Punkte-System wurde von der Europäischen Union entwickelt, um Studienleistungen zu messen und vergleichen zu können. Damit soll es ein einheitliches System für die akademische Anerkennung von Studienleistungen darstellen und durch die internationale Kompatibilität und Übertragbarkeit von Studienleistungen die Mobilität der Studierenden fördern.
Jeder Fachbereich, der am ECTS-System teilnimmt, beschreibt für seine Lehrveranstaltungen Inhalt und Arbeitsumfang und ordnet ihnen entsprechende Leistungspunkte zu.
Der Arbeitsumfang umfasst den Besuch von Vorlesungen, Seminaren, Praktika, dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen, die Vor- und Nacharbeit zu Hause sowie Prüfungen und Hausarbeiten aller Art.

  • Kann ich nach dem Lehramtsstudium (Staatsexamen in Baden-Württemberg) in anderen Bundesländern unterrichten?

    Ja, obwohl die Lehramtsausbildung in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich ist, können Sie doch nach fertiger Lehrerausbildung in jedem anderen Bundesland Lehrer/in werden. Ein Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Übernahme von Lehrkräften aus anderen Ländern vom März 2013, sieht die gegenseitige Anerkennung der Lehramtsabschlüsse vor.
    Sie können auch nach dem Ersten Staatsexamen zum Referendariat in ein anderes Bundesland wechseln.
    In beiden Fällen gilt: Sie müssen zwei Fächer studiert haben, die im jeweiligen Bundesland in den Gymnasien unterrichtet werden.